Arsenal Saisonrückblick 2025-26 – haben sie unter Arteta endlich die Premier League gewonnen?
📅 Letzte Aktualisierung: 2026-03-17
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Veröffentlicht 2026-03-17
Die Unbesiegbaren 2.0… Fast.
Die treuen Emirates-Fans bekamen endlich, wonach sie sich sehnten, aber nicht ohne den üblichen Herzstillstand. Arsenal, in einer Saison, die sich wie ein Fiebertraum aus knappen Fehlschlägen und Last-Minute-Heldentaten anfühlte, hob im Mai 2026 die Premier League-Trophäe in die Höhe. Mikel Arteta, einst das Aushängeschild für „Vertrauen in den Prozess“, steht nun in Nordlondon unsterblich da, ein taktischer Savant, der endlich den Code geknackt hat.
Es war nicht schön, nicht immer, aber es war effektiv. Sie beendeten die Saison mit 89 Punkten, einem einzigen Punkt vor einem wiedererstarkten Manchester United, das sie unter ihrem neuen portugiesischen Trainer bis an die absolute Grenze trieb. Die Tordifferenz, magere +45 im Vergleich zu Uniteds +58, erzählt eine Geschichte von hart erkämpften Ergebnissen statt von überragenden Siegen. Dies war nicht der freifließende, angreifende Gigant, den einige vorhergesagt hatten; es war eine disziplinierte, widerstandsfähige Maschine.
Sakas Goldener Schuh und Rices eiserner Griff
Bukayo Saka, der Hale End Starboy, lieferte sein Meisterwerk ab. Er erzielte 22 Ligatore, sicherte sich den Goldenen Schuh und festigte seinen Platz als einer der besten Flügelspieler der Welt. Sein Elfmeter gegen Chelsea im April, ein cooler Abschluss unter immensem Druck, fühlte sich wie der Wendepunkt an. Er traf nicht nur; er trug die kreative und torgefährliche Last mit einer Reife, die über sein Alter hinausging.
Declan Rice, der 105-Millionen-Pfund-Mann, sah endlich jeden Cent der exorbitanten Ablösesumme wert aus. Er spielte jede einzelne Minute der Liga-Saison, ein Beweis seiner Fitness und Bedeutung. Seine Fähigkeit, das Spiel zu unterbrechen, das Tempo zu diktieren und gelegentlich mit einem entscheidenden späten Siegtreffer (wie gegen Fulham im Dezember) aufzutauchen, war der Motor, der diesen Titelkampf antrieb. Er machte 125 Tackles, die höchste Zahl in der Liga, und stoppte gegnerische Angriffe mit rücksichtsloser Effizienz.
Das Havertz-Rätsel und Timbers Erlösung
Kai Havertz fand nach zwei Saisons voller Glanzlichter und Frustration seine Nische als wandernde falsche Neun. Obwohl er nicht sehr torgefährlich war (er erzielte nur 9 Ligatore), schuf sein Kombinationsspiel und seine Fähigkeit, Verteidiger aus der Position zu ziehen, Raum für Saka und Martinelli. Es war nicht die dominante Stürmerleistung, die viele erwartet hatten, aber es war ein wichtiges Zahnrad in Artetas taktischem Puzzle, das bewies, dass man manchmal einfach geduldig sein muss.
Jurrien Timber bekam nach zwei von Verletzungen geplagten Saisons endlich eine konstante Einsatzzeit im Team. Er spielte hauptsächlich als Rechtsverteidiger und sorgte für defensive Stabilität und einen unerwarteten Offensivdrang. Seine überlappenden Läufe und intelligenten Pässe waren eine willkommene Ergänzung und erwiesen sich in der zweiten Saisonhälfte als echte Verbesserung gegenüber Ben White. Seine Erlösung war eine der leiseren, aber herzerwärmendsten Geschichten der Kampagne.
Artetas taktische Meisterklasse (und Sturheit)
Arteta zeigte trotz all seiner taktischen Klugheit immer noch eine hartnäckige Ader. Sein Beharren darauf, von hinten herauszuspielen, selbst unter intensivem Druck, führte zu einigen herzzerreißenden Momenten und einigen Gegentoren, die hätten vermieden werden können. Doch sein Glaube an sein System und seine Spieler zahlte sich letztendlich aus. Er managte den Kader hervorragend, rotierte bei Bedarf und erhielt wichtige Beiträge von Kaderspielern wie Emile Smith Rowe und Reiss Nelson, die von der Bank aus entscheidende Tore beisteuerten.
Die größte Erkenntnis dieser Saison ist nicht nur die Trophäe, sondern die schiere mentale Stärke, die Arsenal zeigte. Sie verloren im Februar zwei Spiele in Folge, ein Moment, von dem viele voraussagten, dass er ihre Herausforderung zunichtemachen würde, aber sie erholten sich mit einer Siegesserie von acht Spielen. Dies war nicht das alte Arsenal, das unter Druck zusammenbrach. Dies war ein Team, das in den Feuern vergangener Misserfolge geschmiedet wurde und endlich bereit war, seinen Moment zu nutzen.
**Kühne Vorhersage:** Bukayo Saka wird innerhalb der nächsten drei Saisons den Ballon d'Or gewinnen, und Arsenal wird nächstes Jahr endlich seinen Champions-League-Viertelfinalfluch brechen.