📊 Saisonpunkte-Tracker
Die Spitzengruppe zieht an: Arsenals Defensiv-Meisterleistung
Mal ehrlich: Niemand hätte erwartet, dass Arsenal zu diesem Zeitpunkt der Saison 2025-26 an der Spitze der Premier League-Tabelle stehen würde, und schon gar nicht mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung vor Manchester City. Mikel Artetas Mannschaft war leise, aber gnadenlos effizient. Sie haben in 20 Ligaspielen nur 12 Gegentore kassiert, eine bemerkenswerte Zahl, die sie auf Kurs bringt, ihre eigenen Defensivrekorde aus der letzten Saison zu brechen, als sie in 38 Spielen 36 Gegentore zuließen. William Saliba und Gabriel Magalhães haben eine undurchdringliche Partnerschaft in der Abwehr gebildet, die Declan Rice noch mehr Freiheit im Mittelfeld ermöglicht.
Manchester City hingegen sieht... menschlich aus. Sie schießen immer noch Tore – Erling Haaland hat bereits 14 –, aber die defensive Solidität, die ihre früheren Titelgewinne auszeichnete, ist nicht ganz vorhanden. Sie haben in fünf Spielen Punkte liegen gelassen, darunter ein überraschendes 2:2-Unentschieden zu Hause gegen Brighton und eine 1:0-Niederlage bei Aston Villa. Das sind mehr Unentschieden und Niederlagen, als sie zu diesem Zeitpunkt der letzten Saison hatten, als sie die Tabelle souverän anführten. Liverpool, auf dem dritten Platz, liegt nur einen Punkt hinter City und zeigt seine Widerstandsfähigkeit trotz einer Reihe von Verletzungen wichtiger Spieler wie Trent Alexander-Arnold.
Die Sache ist die: Arsenals Konstanz beim Erringen von 1:0- und 2:1-Siegen war ihr Markenzeichen. Sie haben acht Spiele mit einem einzigen Tor Vorsprung gewonnen. Diese Art des Seiltanzes holt einen normalerweise ein, aber bisher hat es sie an die Spitze katapultiert. Meine kontroverse Meinung? Dieses Arsenal-Team, obwohl defensiv stark, fehlt der kreative Funke, um einen Titelkampf aufrechtzuerhalten, wenn City oder Liverpool in Fahrt kommen. Sie bauen auf Kampfgeist, nicht auf konstante Brillanz, und das ist ein gefährliches Spiel über 38 Spiele.
Überraschungen und Schwierigkeiten: Villa im Höhenflug, Chelsea strauchelt
Aston Villa sind die unbestrittenen Überflieger der Saison und belegen derzeit mit 37 Punkten den vierten Platz. Unai Emery lässt sie begeisternden Fußball spielen, der auf den 10 Toren von Ollie Watkins und der Mittelfelddynamik von Douglas Luiz basiert. Sie haben sowohl Manchester City als auch Tottenham zu Hause geschlagen und bewiesen, dass sie mit den Großen mithalten können. Ihre Heimstärke im Villa Park war besonders beeindruckend, wo sie 25 ihrer 37 Punkte holten. Letzte Saison belegten sie den siebten Platz; dieses Jahr sind sie echte Champions-League-Anwärter.
Auf der anderen Seite ist Chelsea die größte Enttäuschung der Saison. Mauricio Pochettinos Mannschaft dümpelt auf dem 10. Platz herum, unglaubliche 15 Punkte hinter den Top Vier. Sie haben massiv investiert und neue Talente wie Victor Osimhen für angeblich 100 Millionen Pfund geholt, aber die Teile passen einfach nicht zusammen. Sie haben in 20 Spielen nur sieben Siege erzielt, und ihre Tordifferenz beträgt magere +2. Für ein Team mit ihren Ambitionen und Ausgaben ist das einfach nicht gut genug. Ihre Heimstärke war besonders schlecht, mit bereits vier Niederlagen an der Stamford Bridge, verglichen mit nur drei in der gesamten letzten Saison.
Tottenham, derzeit Fünfter, spielt unter Ange Postecoglou eine solide, wenn auch unspektakuläre Saison. Sie schießen frei Tore, wobei Son Heung-min nach dem Abgang von Harry Kane im letzten Sommer die Linie anführt, aber ihre Abwehr bleibt ein Problem. Sie haben 28 Gegentore kassiert, mehr als jedes andere Team in der oberen Tabellenhälfte. Diese löchrige Abwehr wird sie wahrscheinlich daran hindern, in die Top Vier vorzustoßen.
Der Abstiegskampf: Burnleys harter Kampf
Das Tabellenende ist für einige ein vertrauter Anblick und für andere eine düstere Realität. Burnley, letzte Saison aufgestiegen, ist mit mageren 11 Punkten am Tabellenende festgenagelt. Vincent Kompanys Mannschaft hat sich schwergetan, sich an die Intensität der Premier League anzupassen, und hat in 20 Spielen nur 15 Tore erzielt – die wenigsten in der Liga. Sie haben auch die meisten Gegentore der Liga kassiert (45), was ihre Überlebenschancen unglaublich düster erscheinen lässt. Sie sind bereits acht Punkte vom rettenden Ufer entfernt, eine Lücke, die angesichts ihrer aktuellen Form wie ein Abgrund wirkt.
Luton Town, ein weiteres aufgestiegenes Team, schlägt sich etwas besser, befindet sich aber immer noch in der Abstiegszone, nur zwei Punkte vor Burnley. Sie haben gelegentlich brillante Leistungen gezeigt, darunter ein denkwürdiger 3:2-Sieg über Newcastle, aber die Konstanz war ihr Verhängnis. Sheffield United, das dritte aufgestiegene Team, komplettiert die unteren Drei mit 14 Punkten. Ihnen fehlte einfach die Qualität, um mitzuhalten, und sie verloren 13 ihrer 20 Spiele.
Die Sache ist die, dass es im Kampf ums Überleben nicht nur um die unteren drei geht. Everton liegt trotz eines kürzlichen Punktabzugs wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay derzeit mit 20 Punkten auf Platz 15, nur vier Punkte über der Abstiegszone. Ihre Torprobleme bestehen weiterhin, da Dominic Calvert-Lewin mit seiner Form kämpft. Nottingham Forest und Crystal Palace schauen ebenfalls über die Schulter, da sie nur wenige Punkte von der Gefahrenzone trennen. Dieser Abstiegskampf fühlt sich besonders eng an, da mehrere Teams noch voll im Rennen sind.
Kühne Vorhersage: Manchester City wird seinen langsamen Start überwinden, in der zweiten Saisonhälfte seinen Rhythmus finden und Arsenal am letzten Spieltag den Premier League-Titel entreißen. Burnley wird absteigen, zusammen mit Sheffield United, während Luton Town eine wundersame Rettung gelingt und stattdessen Everton absteigt.
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