Amerikas Titel zu verlieren: Warum die Liga MX ihnen gehört

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📅 21. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht 2026-03-21 · Tabelle Liga MX · Aktualisiert 2026-03-24

Der Staub der regulären Saison in der Liga MX hat sich gelegt, und was für ein Sprint das war. Club América beendete, wie erwartet, die *tabla general* mit souveränen 35 Punkten an der Spitze und sicherte sich damit direkt das Ticket für das Viertelfinale der Liguilla. Sie waren nicht nur gut; sie waren durchweg dominant und verloren in der gesamten Saison nur zwei Spiele – ein 2:1-Stolpern gegen Pachuca bereits in Woche 7 und eine 2:0-Niederlage gegen Pumas in Woche 11. Diese Art von Stabilität unterscheidet Anwärter von Möchtegerns in Mexikos höchster Spielklasse.

Schauen Sie, jeder spricht über die Ausgeglichenheit in der Liga MX, und es stimmt, an jedem beliebigen Sonntag, oder? Aber América fühlt sich in dieser Apertura anders an. Ihr Tordifferenz von +18 war vier besser als Monterrey, die mit 32 Punkten Zweiter wurden. Das ist nicht nur Glück; das ist disziplinierte Verteidigung gepaart mit einem Angriff, der Wege findet, durchzubrechen. Diego Valdés war mit seinen sechs Toren im Mittelfeld maßgeblich daran beteiligt, die Fäden zu ziehen und Chancen zu kreieren, die oft zu diesen entscheidenden späten Toren führten.

Die Details

Die Sache ist die: Monterrey und Tigres wurden Zweiter bzw. Dritter, und beide sind gefährlich. Tigres, die Titelverteidiger, dürfen nie abgeschrieben werden, besonders mit André-Pierre Gignac, der mit 38 Jahren immer noch Tore schießt. Er erzielte in dieser Saison 8 Tore und bewies, dass er es immer noch drauf hat. Aber ihnen fehlte die Konstanz von América, sie spielten fünf Unentschieden, was in einem engen Rennen tödlich sein kann. Monterrey hingegen holte 32 Punkte, erzielte aber nur 27 Tore, fünf weniger als Américas 32. Manchmal braucht man einfach diese zusätzliche Feuerkraft.

**Pumas' Überraschungslauf, Chivas' verpasste Chance**

Eine der überraschendsten Geschichten war Pumas UNAM. Sie schlichen sich mit 28 Punkten in die Top Vier und sicherten sich nach einem wilden 4:4-Unentschieden gegen Pachuca am letzten Spieltag einen direkten Liguilla-Platz. Dieses Spiel, gespielt am 11. November, war ein Mikrokosmos ihrer Saison: widerstandsfähig, ein bisschen chaotisch, aber letztendlich effektiv. César Huerta war eine Offenbarung für sie, erzielte 8 Tore und sorgte für einen echten Funken. Können sie weit kommen? Vielleicht, aber ich bin skeptisch. Ihre Verteidigung kassierte 20 Tore, was in Ordnung ist, aber nicht gerade meisterschaftswürdig, wenn man Américas 14 Gegentore betrachtet.

Aufschlüsselung

Und dann ist da noch Chivas. Guadalajara belegte mit 27 Punkten den fünften Platz, was bedeutet, dass sie das Play-in überstehen müssen. Sie hatten ihre Momente, wie den 4:1-Sieg gegen Atlas im *Clásico Tapatío* am 7. Oktober, aber Inkonsistenz plagte sie. Die 4:0-Niederlage gegen América im September hat sie sichtlich erschüttert. Sie sahen einfach nicht wie ein Team aus, das bereit ist, die Trophäe zu stemmen. Ihre Form ließ zur falschen Zeit nach, und jetzt müssen sie im Play-in gegen Mazatlán antreten. Das ist ein Spiel, das sie gewinnen sollten, aber es fügt eine zusätzliche Schicht von Druck und Müdigkeit hinzu, die sie nicht brauchten.

Meine kühne Behauptung? América wird die Apertura absolut gewinnen. Kein Team hat ihre Mischung aus Offensivkraft und defensiver Solidität gezeigt. Sie erzielten im Schnitt fast zwei Tore pro Spiel und kassierten weniger als eines. Das ist eine Meisterschaftsformel, ganz einfach.

Die Liguilla ist natürlich ein anderes Kaliber, aber América hat bewiesen, dass sie mit dem Druck umgehen können. Sie haben seit der Apertura 2018 keinen Liga MX-Titel mehr gewonnen, und diese Gruppe scheint hungrig zu sein, diese Durststrecke zu beenden. Sie haben sich die Ruhe und den Heimvorteil verdient. Ich sage es jetzt: América hebt die Trophäe.